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Von der Idee mitten rein ins Festival – mein G.O.N.D.-Fotorahmen

23. Aug.
4 Min. Lesezeit

Manchmal kommen Anfragen rein, bei denen ich eigentlich schon nach dem ersten Satz weiß: Ja. Mach ich. Unbedingt!

Genau so war es, als Niko mich fragte, ob ich für die G.O.N.D. 2026 einen individuellen Fotorahmen gestalten könnte.

Ich war sofort Feuer und Flamme. Und genauso schnell war klar: Wenn ich einen Rahmen für ein Festival wie die G.O.N.D. mache, dann darf das auf keinen Fall einfach nur irgendein Fotorahmen werden.

Der muss zum Festival passen. Punkt.


Sonderanfertigung für die G.O.N.D. 2026 – und wie man sieht, direkt im Festival-Härtetest.
Sonderanfertigung für die G.O.N.D. 2026 – und wie man sieht, direkt im Festival-Härtetest.

Weiß? Nee. Nicht für die G.O.N.D.

Meine anderen personalisierten Fotorahmen kennt ihr vielleicht eher in Weiß. Aber als ich über diesen Rahmen nachgedacht habe, war ziemlich schnell klar:


G.O.N.D. und weißer Fotorahmen? Das passt für mich einfach nicht.


Also musste Schwarz her.

Oben bekam der Rahmen natürlich den großen G.O.N.D.-Schriftzug und für mich stand außerdem von Anfang an fest, dass ich unbedingt das Festivalplakat mit in das Design integrieren wollte.

Und dann gab es noch eine kleine Sonderanfertigung bei der Größe.


Der Rahmen sollte schließlich mit aufs Festival, herumgereicht werden und vernünftig in der Hand liegen. Also habe ich ihn kurzerhand etwas größer gemacht als meine üblichen Fotorahmen.

Quasi die spezielle „Männerhände-Edition“.


Mehr Rahmen. Mehr Platz fürs Foto. Mehr zum Festhalten.

Und vor allem: definitiv festivaltauglich.


 Genug Platz für zwei – die „Männerhände-Edition“ funktioniert offensichtlich auch wunderbar zu zweit.
 Genug Platz für zwei – die „Männerhände-Edition“ funktioniert offensichtlich auch wunderbar zu zweit.

3D-Druck allein war mir noch nicht genug


Was man auf den Bildern vielleicht gar nicht sofort erkennt: Bei diesem Rahmen habe ich zwei verschiedene Drucktechniken miteinander kombiniert.


Der Rahmen selbst und natürlich auch der G.O.N.D.-Schriftzug sind im 3D-Druck entstanden.

Aber ich wollte dem Ganzen anschließend noch ein paar besondere Details verpassen.

Wenn ihr euch den Schriftzug oben einmal genauer anschaut, entdeckt ihr dort kleine Einschusslöcher. Und nein – die kommen nicht so aus dem 3D-Drucker.


Die habe ich anschließend mit meinem eufyMake UV-Drucker direkt auf den bereits gedruckten Schriftzug aufgebracht.


Auch beim kleinen Festivalplakat unten am Rahmen kam der UV-Drucker noch einmal zum Einsatz. So konnte ich zusätzliche Details und Akzente ergänzen, die mit einem normalen mehrfarbigen 3D-Druck in dieser Form nicht möglich gewesen wären.


Genau solche Kombinationen finde ich mittlerweile richtig spannend: Erst entsteht die Form im 3D-Drucker und anschließend kann ich mit dem UV-Druck noch einmal Details, Strukturen und kleine Hingucker direkt auf das fertige Teil bringen.


Und bei einem G.O.N.D.-Rahmen durften ein paar Einschusslöcher als Akzent einfach nicht fehlen.


Hier sieht man die kleinen UV-gedruckten Einschusslöcher im G.O.N.D.-Schriftzug besonders schön – erst 3D-Druck, dann noch ein bisschen UV-Feinschliff.
Hier sieht man die kleinen UV-gedruckten Einschusslöcher im G.O.N.D.-Schriftzug besonders schön – erst 3D-Druck, dann noch ein bisschen UV-Feinschliff.

Und dann ging der Rahmen auf Reisen …


Für mich ist das immer einer der schönsten Momente bei solchen individuellen Aufträgen.

Ich sitze zu Hause, überlege mir das Design, tüftele an der Größe, drucke, probiere aus, verändere Details – und irgendwann verlässt das fertige Stück meine Hände.


Und dann bekomme ich plötzlich Bilder zugeschickt und sehe:


Das Ding ist tatsächlich mittendrin.


Nicht auf meinem Arbeitstisch. Nicht ordentlich für ein Produktfoto dekoriert. Sondern mitten auf dem Festival.

Der Rahmen wurde offensichtlich fleißig herumgereicht und durfte mit den unterschiedlichsten Festivalbekanntschaften vor die Kamera.

Und anscheinend galt dabei nur eine einzige Regel:


Wer in Reichweite des Rahmens kam, musste durch.


Bei der Auswahl der Fotomodels wurden übrigens keinerlei Unterschiede gemacht.
Bei der Auswahl der Fotomodels wurden übrigens keinerlei Unterschiede gemacht.

Ja. Sogar der vierbeinige Festivalbesucher musste beziehungsweise durfte für ein Foto herhalten.


Spätestens bei diesem Bild wusste ich: Okay, der Rahmen hat seinen Job erfüllt.


Genau solche Fotos liebe ich viel mehr als jedes perfekt arrangierte Produktbild. Denn hier sieht man, wofür diese individuellen Sachen am Ende eigentlich gemacht werden:


Für Spaß. Für Erinnerungen. Für gemeinsame Erlebnisse. Und für diese herrlich bekloppten kleinen Momente, an die man sich später noch erinnert.


Vom 3D-Drucker zur Festival-Erinnerung


Genau das ist für mich das Schöne an individuellen Projekten.


Am Anfang steht manchmal wirklich nur eine Frage wie:


„Kannst du für die G.O.N.D. einen Rahmen machen?“


Und dann fängt es bei mir im Kopf an zu rattern.

Welche Farbe?

Welche Größe?

Was muss unbedingt drauf?

Wie bekomme ich das Festivalplakat integriert?


Und was kann ich noch machen, damit es eben nicht einfach irgendein Rahmen wird?


Am Ende wurde daraus die schwarze, etwas größere „Männerhände-Edition“, inklusive Festivalplakat und zusätzlichem UV-Druck für die kleinen Details.


Und das Beste daran:

Der Rahmen stand anschließend nicht irgendwo im Regal.


Er war mittendrin.


Vom 3D-Drucker bis mitten aufs Festivalgelände – genau dafür liebe ich solche individuellen Projekte.
Vom 3D-Drucker bis mitten aufs Festivalgelände – genau dafür liebe ich solche individuellen Projekte.

Danke, Niko! ❤️


Zum Schluss geht deshalb ein ganz großes Dankeschön an Niko und seine Freunde, dass ich diese tollen Bilder für meinen Blog verwenden darf und daraus überhaupt diesen Beitrag machen konnte.


Für mich ist es jedes Mal etwas Besonderes, meine Sachen später „in freier Wildbahn“ zu sehen. Aber bei diesem Rahmen hatte ich beim Durchschauen der Bilder wirklich mehrfach ein breites Grinsen im Gesicht.


Ich würde sagen, die Feuertaufe ist bestanden:

G.O.N.D.-tauglich? Definitiv.„Männerhände“-tauglich? Offensichtlich.

Mehrere Festivaltage überstanden? Check.

Hundetauglich? Jetzt nachweislich auch. 😂


Und genau solche Projekte sind der Grund, warum ich individuelle Anfragen so gerne mag.


Denn manchmal wird aus einer einfachen Frage, einem 3D-Drucker, einem UV-Drucker und ein bisschen Herumspinnerei am Ende etwas, das auf Reisen geht und Teil einer echten Erinnerung wird.


Und wer weiß, auf welchem Festival als Nächstes ein Stück CreativLady in 3D unterwegs sein wird …




 
 
 

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